Letzten Berichte
- Die Wirtschaft in Singapur wächst stark
- Wirtschaftsentwicklung 2010
- Die Solaranlage als sichere Geldanlage
- Der Rückgang der Biobranche
- Vor- und Nachteile des europäischen Binnenmarktes
- Inflation oder Deflation- Wie geht es weiter?
- Mit ETFs: Vom steigenden Rohstoffpreis profitieren
- Chinas ökologische Aufholjagd
- Bayer verliert Aufträge
- Prepaid Kreditkarte
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Die Wirtschaft in Singapur wächst stark
Der asiatische Stadt-Staat Singapur stellt einen unglaublichen Wachstumsrekord auf. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im 2. Quartal um 19,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit boomt die Wirtschaft in Singapur wie noch nie, während sich in Europa, Japan und den USA die Wirtschaft nur mühsam erholt.
Für das gesamte Jahr 2010 rechnet die Regierung mit einem Wirtschaftswachstum von 13-15 Prozent. Besonders boomt der Export nach Europa, der um stolze 75 Prozent zulegen konnte. Singapur ist als großer Produktionsstandort bekannt und produziert besonders im Parma-, Chemie-, Biotechnologie- und Elektronik-Sektor. Neuerdings kommt noch zusätzlich der Umwelttechnik-Sektor dazu. Außerdem ist Singapur als Finanz- und Dienstleistungszentrum sehr aktiv.
Auch die neuen Kasino-Komplexe treiben die Wirtschaft weiter voran. Nach Jahrzehnte langem Glücksspielverbot hat die Regierung damit nun einen weiteren Schritt zum Wirtschaftsboom gesetzt. So ruht sich Singapur nicht auf den Erfolgen als Handelsdrehscheibe und Finanzplatz aus, sondern treibt die Wirtschaft geschickt und mit rasendem Tempo weiter voran.
Wirtschaftsentwicklung 2010
Die letzten Jahre hatten es in Sachen Wirtschaft in sich. Auch für das Jahr 2010 wird eine weniger erfreuliche Entwicklung der Wirtschaft vorausgesagt. Der damalige Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg rechnete im April letzten Jahres für 2009 mit „einem Schrumpfen der Konjunktur um sechs Prozent“, so die Süddeutsche Zeitung. Dieses Jahr allerdings, soll es bereits wieder um 0,5 Prozent ansteigen. Diese Schätzung unterliegt den positiven Signalen der Wirtschaft, die Beispielsweise aus dem Maschinenbau geleitet werden.
Die Prognose des deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) aus dem Vorjahr sagt für das Jahr 2010 einen Anstieg der Weltproduktion voraus, der dem Rekordtief am Ende des 1. Quartals 2009 die Stirn bieten soll und im Laufe des angebrochenen Jahres unter Umständen eine Prozentuale Veränderung der Weltproduktion gegenüber des Vorjahres um die 0 Prozent bescheren.
Der Welthandel und besonders der Export haben auch im Jahr 2009 stark gelitten und für das Jahr 2010 werden auch wenig erfreuliche Werte vorhergesagt. Der momentane Tiefpunkt, ebenfalls Anfang 2009, könnte dieses Jahr unterboten werden. Diese Entwicklung ist für einen ehemaligen Exportweltmeister wie Deutschland besonders schmerzhaft und wird voraussichtlich nicht ohne Auswirkungen bleiben.
Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum soll sich gegenüber dem Vorjahr mit einem Prozentualen Wert von 0,1 wieder ins Positive bewegen. Schätzungen zufolge soll dafür allerdings auch die Arbeitslosenquote in Deutschland von 10,3 Prozent im Vorjahr auf 11,5 Prozent 2010 steigen. Das ist, verglichen mit anderen Wirtschaftsmächten, ein erschreckender Wert.
Das Vertrauen der Konsumenten und der Industrie könnte im Jahre 2010 aber wieder steigen, wenn man den Trend der Statistiken des DIW Berlin begutachtet. Auch der vom „Center for Economic Policy Research“ (CEPR) herausgegebene EuroCOIN-Indikator steigt seit Ende 2009 nach einer Talfahrt wieder. Sieht man diese Zahlen, ist im Jahre 2010 einiges positives in Sachen Wirtschaft und deren Krise zu erwarten.
Die Solaranlage als sichere Geldanlage
Der Kauf einer Solarstromanlage ist aktuell günstig wie nie. Durch die Überproduktion vieler Solarzellenhersteller sind die Preise für Fertig installierte Systeme seit Herbst 2008 um bis zu 30 Prozent eingebrochen.
Wer sich jetzt günstig eine Solaranlage kauft, kann mit Hilfe der Einspeisevergütung für Solarstrom auf eine Rendite von 8 Prozent im Jahr kommen. Und das mit keinerlei Risiko, denn der Staat garantiert den Einspeisetraif vom Tag der Inbetriebnahme an für 20 Jahre.
Da die Qualität und Technologie der Module einen großen Einfluss auf die Leistung einer Solaranlage haben, empfiehlt sich eine genaue Beratung und ein Vergleich der Anbieter.
Der Rückgang der Biobranche
Nach dem rasanten Aufschwung erfolgt nun der Rückgang der Biobranche. Die Branche verzeichnet den ersten Umsatzeinbruch seit Jahren. Um vier Prozent ging der Umsatz in den Monaten von Januar bis Februar gegenüber dem Vorjahr zurück.
Experten rechnen mit einem weiteren Rückgang, da die Wirtschaftskrise vielfach noch gar nicht angekommen ist. Damit erlebt die Öko-Branche ihre erste schwere Krise. Denn im Vorjahr erzielte sie noch knapp sechs Milliarden Euro Umsatz.
Aber es wäre auch seltsam wenn die Biobranche von der Wirtschaftskrise verschont bliebe, denn dass der Umsatz mit herkömmlichen Lebensmitteln gesunken ist gilt inzwischen als sicher.
Vor- und Nachteile des europäischen Binnenmarktes
Im Jahr 1993 wurde in einem großen Teil Europas der Binnenmarkt verwirklicht. Dies ist ein Gebiet, in dem das gesamte wirtschaftliche Geschehen nach weitgehend einheitlichen Regeln und gleichen Bestimmungen abläuft. Dabei gibt es die vier Freiheiten: den freien Verkehr von Kapital, von Dienstleistungen, von Waren und von Personen.
Durch die freien Grenzen für Kapital kann man sein Geld überall innerhalb in der Europäischen Union anlegen, wobei es natürlich immer noch in Deutschland steuerpflichtig bleibt.
Durch die freien Grenzen für Dienstleistungen ist es möglich, diese grenzüberschreitend anzubieten. Auch die Kabotage wurde damit aufgehoben. Das heißt, es darf auch ein LKW eines ausländischen Unternehmens Waren einer deutschen Firma zu einem anderen deutschen Unternehmen transportieren. Dies bedeutet, dass er diese Strecke unter keinen Umständen leer fahren muss, was selbstverständlich sehr viel besser für die Umwelt ist. Ein Nachteil für die deutschen Unternehmen besteht jedoch darin, dass diese eine viel größere Konkurrenz haben als vor der Verwirklichung des Binnenmarktes.
Der freie Verkehr von Waren vereinfacht den Handel in Europa ungemein, da einheitliche Bestimmungen für Herstellung und Vertrieb der Waren festgelegt sind. Außerdem fallen zwischen vielen der Länder die Grenzkontrollen durch Schlagbäume weg, was allerdings auch den Handel von Illegalen Waren, wie zum Beispiel Drogen, erleichtert.
Durch dir freien Grenzen für Personen ergeben sich sehr viele neue Möglichkeiten, zum Beispiel in jedem beliebigen Land der EU zu leben, Urlaub zu verbringen, zu arbeiten oder sogar ein Unternehmen zu gründen.
