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Vor- und Nachteile des europäischen Binnenmarktes

31 Juli 2009 9.888 Klicks Keine Kommentare

Im Jahr 1993 wurde in einem großen Teil Europas der Binnenmarkt verwirklicht. Dies ist ein Gebiet, in dem das gesamte wirtschaftliche Geschehen nach weitgehend einheitlichen Regeln und gleichen Bestimmungen abläuft. Dabei gibt es die vier Freiheiten: den freien Verkehr von Kapital, von Dienstleistungen, von Waren und von Personen.

Durch die freien Grenzen für Kapital kann man sein Geld überall innerhalb in der Europäischen Union anlegen, wobei es natürlich immer noch in Deutschland steuerpflichtig bleibt.

Durch die freien Grenzen für Dienstleistungen ist es möglich, diese grenzüberschreitend anzubieten. Auch die Kabotage wurde damit aufgehoben. Das heißt, es darf auch ein LKW eines ausländischen Unternehmens Waren einer deutschen Firma zu einem anderen deutschen Unternehmen transportieren. Dies bedeutet, dass er diese Strecke unter keinen Umständen leer fahren muss, was selbstverständlich sehr viel besser für die Umwelt ist. Ein Nachteil für die deutschen Unternehmen besteht jedoch darin, dass diese eine viel größere Konkurrenz haben als vor der Verwirklichung des Binnenmarktes.

Der freie Verkehr von Waren vereinfacht den Handel in Europa ungemein, da einheitliche Bestimmungen für Herstellung und Vertrieb der Waren festgelegt sind. Außerdem fallen zwischen vielen der Länder die Grenzkontrollen durch Schlagbäume weg, was allerdings auch den Handel von Illegalen Waren, wie zum Beispiel Drogen, erleichtert.

Durch dir freien Grenzen für Personen ergeben sich sehr viele neue Möglichkeiten, zum Beispiel in jedem beliebigen Land der EU zu leben, Urlaub zu verbringen, zu arbeiten oder sogar ein Unternehmen zu gründen.